Einer Idee verfolgend, erstellt man einen Plan für eine Ausstellung, Theaterstück, Performance, oder einer ähnlichen Ausdrucksform. Dabei achtet man kleinlichst darauf, dass nichts schief geht. Vielleicht wäre es oft eine willkommene Abwechslung, die potentiellen Zuschauer einzubinden. Deren kleine Fehler und die Interaktion miteinbezogen.
Immer, wenn die Rezipienten einen Beitrag leisten dürfen können sind sie die besten Multiplikatoren für das Ereignis. Da wäre ein rechtzeitig angekündigter Fotowettbewerb (mit einer Ausstellung verbunden), oder eine Freikarte für die Premiere, bei der man verkleidet erscheint, oder einfach eine Möglichkeit sich irgendwie zu beteiligen sehr vorteilhaft. Selbst, wenn es dynamisch wird, weil keiner weiß was er von der anderen Seite zu erwarten hat, entsteht vielleicht etwas neues womit man arbeiten kann.
Es gibt leider oft sehr große Diskrepanz zwischen dem, was „einfache“ Menschen leisten können und die Kulturprofis als vollwertig empfinden wollen tun. Aber es gibt nur die beiden Seiten und sich zu respektieren kann doch nicht schaden?


